
Beobachtung nach der Behandlung
Vier Wochen nach der Behandlung sollten Sie am Heimatort von Kinderarzt oder Physiotherapeuten den Behandlungseffekt überprüfen lassen. Hierbei wird dann auch festgelegt, welche weiteren Maßnahmen noch nötig sind. Wenn die Kolleg(inn)en eine Wiedervorstellung bei uns für sinnvoll halten, machen Sie bitte einen Kontrolltermin aus; ca. 15% der Kleinen müssen im ersten Jahr nochmals behandelt werden. Ein wichtiges Zeichen der von der Halswirbelsäule kommenden Beschwerden ist die Rückbeuge des Kopfes, eine Schonhaltung für diesen Abschnitt; ein Vorwärtskrümmen der Wirbelsäule wird vermieden. Deshalb sitzen diese Kinder ungern, und auch das Krabbeln wird eher vermieden; sie stehen oft schon sehr früh und wollen sich überall hochziehen. Sehr zur Freude der stolzen Familie, die ganz erstaunt ist, wenn wir ihnen eröffnen, daß es dem Kleinen viel zuträglicher wäre, erst in Ruhe die Krabbelphase zu durchlaufen. Nach der Behandlung sollte sich auch diese Bewegungseinschränkung normalisieren.
Wie geht es weiter?
Manipulation und Physiotherapie können und sollen kombiniert werden; der geschulte Blick der Physiotherapeuten unterstützt uns bei der Verlaufsbeobachtung. Wichtig ist, einen ausreichend langen Zeitraum nach der Kopfgelenksmanipulation verstreichen zu lassen. Wird zu schnell, zu intensiv oder zu häufig behandelt, verschlechtert sich das Ergebnis wieder. Wir empfehlen, bis vier Wochen nach der Manipulation keine Krankengymnastik machen zu lassen, da dies unserer Erfahrung nach zu viel Unruhe bringt. Bei einem Drittel der Kinder wird man danach mit Krankengymnastik weitermachen müssen.
AKTUELLES
Asymmetrie in der Entwicklung des Kindes
- der manualmedizinische Ansatz
20. Internationaler und interdisziplinärer Kongress
der European Workgroup for Manual Medicine 2012
27. bis 29. September 2012
Hörsaal im Rechtshaus
Rothenbaumchausse 33
24148 Hamburg
Ablaufplan zum Download [hier]
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Röntgenseminar in Apulien
21. bis 24. März 2012
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