
KISS - Kopfgelenk induzierte Symmetrie Störung
Mein Kind zeigt typische Merkmale einer Assymetrie: Schiefhaltung des Kopfes, Gesichtsasymmetrie, unterschiedliche Benutzung von Armen und Beinen ...
Sie haben ein Asymmetrie-Problem bei Ihrem Kind bemerkt, das Ihnen als auffällig erscheint, und Sie wissen nicht, ob und wie ihm geholfen werden kann oder muß? Wahrscheinlich ging ein Gespräch mit Kinderarzt/ärztin oder der Physiotherapeutin voraus. Ergänzend möchte ich Ihnen im folgenden einige Erläuterungen zur Diagnose und Therapie einer Symmetriestörung der oberen Halswirbelsäule geben.
Wir haben im Laufe der Jahre gemerkt, daß viele Symmetrieprobleme von Kleinkindern sich durch die angepaßte Behandlung der oberen Halswirbelsäule günstig beeinflussen lassen. Unser verstorbener Freund und Lehrer GUTMANN hatte schon in den fünfziger Jahren Einzelbeobachtungen gemacht, die wir in den letzten beiden Jahrzehnten systematisieren konnten. Inzwischen sind mehr als 30.000 Babys im Alter unter 2 Jahren behandelt. Auf der Basis der Auswertung dieser Krankengeschichten können wir einige allgemeingültige Aussagen treffen: Im Vordergrund stehen bei den Kopfgelenk induzierten Symmetrie Störungen (kurz KISS) Schiefhals, Überstreckung im Rücken, Gesichtsasymmetrie und unterschiedliche Benutzung von Armen und Beinen. Wir wissen im Einzelfall nie genau, wieviel wir durch die Behandlung der oberen Halswirbelsäule bessern können, doch bei über zwei Dritteln der Kinder genügt eine einzige Behandlung, um einen durchgreifenden Erfolg zu erzielen oder eine später noch nötige Krankengymnastik bedeutend zu vereinfachen.
AKTUELLES
Asymmetrie in der Entwicklung des Kindes
- der manualmedizinische Ansatz
20. Internationaler und interdisziplinärer Kongress
der European Workgroup for Manual Medicine 2012
27. bis 29. September 2012
Hörsaal im Rechtshaus
Rothenbaumchausse 33
24148 Hamburg
Ablaufplan zum Download [hier]
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Röntgenseminar in Apulien
21. bis 24. März 2012
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