Manuelle Medizin / Osteopathie
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Wann sollten Sie und Ihr Kinderarzt an eine Untersuchung der Wirbelsäule denken?


Im Grunde genommen bei allen Kindern, die Koordinationsschwierigkeiten oder auch Kopfschmerzen und Haltungsprobleme haben. Findet man bei diesen Kindern eine Funktionseinschränkung der Wirbelsäule (ein einfacher Test, der von jedem Arzt durchgeführt werden kann), ist eine weitere Diagnostik sinnvoll und nach Diagnosestellung KiDD ein probeweises Behandeln der beste Test. Unsere Diagnostik richtet ihr Hauptaugenmerk auf den oberen und unteren Wirbelsäulenabschnitt (den Übergang zur Schädelbasis und in den Beckenring). Bei typischer Anamnese und Befunderhebung wird die Diagnostik ergänzt durch die Röntgenbild Analyse. Um die Kinder gründlich untersuchen zu können, müssen wir die Halswirbelsäule im Röntgenbild beurteilen. Die Aufnahmetechnik hat unser Lehrer Dr. Gutmann wissenschaftlich begründet. Wir können aufgrund der Analyse der Anatomie und der Relationen der einzelnen Segmente zueinander gezielter und genauer die Diagnose stellen und die Therapie danach ausrichten. Auf dieser Basis der Vorgeschichte, unter Berücksichtigung des Untersuchungsbefundes und bei Kenntnis der Röntgenanatomie legen wir die Behandlungstechnik fest. Gerade beim ersten Mal findet man fast immer etliche Problemzonen, die je nach Lage mehr oder weniger intensiv therapiert werden.

Nicht alles muß behandelt werden


Wir wissen, daß sich manche Blockierungen von selbst lösen, wenn erst der Übergang von Wirbelsäule zu Schädel bzw. Becken frei ist. Deshalb muß man nicht sklavisch alles behandeln, was man findet. Ergänzend werden wir nicht selten den Physiotherapeuten Anregungen geben, wie deren Behandlung optimiert werden kann. Im Einzelfall ist es nie genau zu sagen, was und wie lange wir durch die manuelle Behandlung der Wirbelsäule bessern können, doch bei vielen Kindern stellt sich nach der Behandlung eine Normalisierung der Koordination und Haltung ein. Man kann folgende Hilfsvorstellung dabei nutzen: Bei einem Kind liegt die therapeutische Kugel auf einem Berg, wir stoßen hier etwas an und die Bewegung (Entwicklung) läuft in die richtige Richtung. Wir schieben gewissermaßen nur die Normalentwicklung des Kindes (wieder) an.

Anders ist es bei einem Erwachsenen. Da liegt die therapeutische Kugel (Problem) in einer Senke, alles was wir erreichen ist ein Anheben auf ein höheres Niveau. Wenn der erwachsene Mensch nicht an sich arbeitet, rollt die Kugel wieder zurück.

AKTUELLES


Asymmetrie in der Entwicklung des Kindes
- der manualmedizinische Ansatz

20. Internationaler und interdisziplinärer Kongress
der European Workgroup for Manual Medicine 2012

27. bis 29. September 2012

Hörsaal im Rechtshaus
Rothenbaumchausse 33
24148 Hamburg

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Röntgenseminar in Apulien
21. bis 24. März 2012

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